Lehmmodell eines Jaguar XK auf dem Bergfest 2003 in Altenberge

     

       

       

Modell gestanden hat unser Langzeitprojekt

 

Die Motortechnik

Querstrommotor mit zwei obenliegenden Nockenwellen DOHV,
Sechs-Zylinder-Reihenmotor, 3442 ccm,
Zwei-Vergaser-Anlage, ,
190 bhp bei 5.500 rpm, 210 lb ft bei 2.500 rpm.

  

Die Identifikation

Chassis-No.    807222
                   8                      =                     Baureihe XK 140
                     0                    =                     Rechtslenker RHD
                       7                  =                     Model DHC (drop head coupe)
P 3838
Lackfarbe:         Maroon
Lederfarbe:       Biscuit

Erstzulassung     Juli 1955

Erwerber:          J.M. Ballantyne, Deanscroft,
                         South Darenth/ Dartford
Kennzeichen:    VKM 333
Preis:                1.160 pounds

 

Der Lebenslauf

Die ist nicht bekannt, muss aber vor 1972 beendet gewesen sein, weil alle in diesem Jahr noch zugelassen gewesenen PKW erstmalig bei der Zentralstelle in Swansea erfasst worden sind und das Kennzeichen VKM 333 dort nicht verzeichnet ist.

Die Abmeldung erfolgte vermutlich nach einem schweren Auffahrunfallausgeschlachtet und in England verschrottet

  •  28.05.1988      Lenkung aus England besorgt und von RHD auf LHD umgebaut.
  •  15.12.1990      Der Jaguar ist wieder erweckt.
  •  16.02.1997      Erste Probefahrten mit Erika, Inge, Ruth, Monika und Maria.
  •  18.04.2000      Jungfernfahrt des wieder belebten Jaguars!
  •  14.05.2000      Teilnahme am Oldtimertreffen in Warendorf.

 

Die Restauration

in Wort und Bild:

 

 

 

                    Ein Anfang muss gemacht werden - das Ende kommt von allein

 

 


                  Ein Bauprinzip war die                             zentrale Symmetrieachse

 

Draufsicht auf den oberen Dreieckslenker des rechten Vorderrades.

Die feste Grundseite mit zwei Lagerzapfen ist am Lagerbock auf dem Chassis verschraubt. Die beiden beweglichen Schenkel sind auf der Radseite am oberen Kugelgelenk des Achsschenkels verschraubt und auf der anderen Seite jeweils mit einem "Gummiauge" gelagert.

Vom Achsschenkel ragt nach vorne hin der Lenkarm mit dem Auge zur Aufnahme des Kugelbolzens der Zahnstangenlenkung (Spurstangenkopf).

 

 

 


 

 

 


.

 

 Zur weiteren Bearbeitung wurde es dann allerdings wieder flach gelegt, wie auf dem unteren Bild verdeutlicht; es zeigt die Unterseite des Chassis von hinten aus gesehen.

 

 

 

 

     

ruhende Energie des Fahrzeugs, das auf der Achse lastende Gewicht, sowie die an der Achse auftretende Bewegungsenergie

Einstellmechanismus......................Torsionsstab (140 cm)....................Achsflansch

 

Der Zusammenbau der Vorderachse

Right Hand)-Zahnstangenlenkung (im Gegensatz zu einer Hebelarmlenkung) problemlos zu einer LH (Left HLeft Hand Drive) umbauen.

Die Einzelteile der vorbehandelten Lenkung schon als LHD ausgelegt (Blick von vorn gegen die Fahrtrichtung). Der rechte Spurstangenkopf fehlt noch.

Die Bremsanlage

 

Die Hinterachse


Motor und Getriebe

wurden daher schon im Sommer 1987 - kurz nach dem gemeinsamen Ausbau - zerlegt und bearbeitet:

Das Getriebe, auf der Kupplungsglocke hochkant stehend, und der "nackige" Motor (ohne Anbauteile) vor der Restauration

           

           




 

Rechts ist die "Schokoladenseite" des Motors.

Die Antriebseinheit war zwar schon im Januar 1988 fertig gestellt. Bis zur Hochzeit, der

                                                    sollten jedoch noch 1 3/4 Jahre ins Land gehen.

 

Das Jahr 1989

Der Stapellauf am 20. August 1989
Das "ausgelaufene" Projekt von vorn

 

Rechts die LH-Vorderachse mit voll eingeschlagenem Rad.

 

Am 14. Oktober 1989

war es dann so weit, dass auch die Antriebseinheit verbaut werden konnte. Aus dem anfangs nackten Chassis war nun eine "Motorkutsche" geworden:

Geballte Jaguar-Power, fotografiert am 30. Dezember 1990

 

Im Jahr 1991

                

Die Einmessung des Hecks auf dem Chassis im Juni 1991
Das Fondblech mit Kardantunnel als statischer Bestandteil des Hecks

       

       

 

 

             

 

Das Zwischenergebnis konnte sich durchaus sehen lassen:

 

Als die Karosse eingemessen war,

 

 

         

           

           

Die Restarbeiten

(Stand am 15. Februar 2012, 25 Jahre nach dem Ankauf des XK)

  • Innenraum herrichten,
  • Rostschutz und Lackierung,
  • Verdeck beziehen,
  • Endabnahme!